Die Weihnachtstage und der Jahreswechsel sind traditionell Tage, an denen viele Menschen heftig feiern. Die Folgen der langen Abende mit Glühwein, Bier und Sekt sind dabei meist am nächsten Tag noch deutlich spürbar. Doch auch längerfristig bleibt der Körper mit dem Alkohol beschäftigt. Ein Risiko?
RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff ist bekannt für seine extremen Reportagen und einiges gewöhnt. Doch mit seinem gewagten Alkohol-Selbstversuch ging er hart an sein persönliches Limit. Nach nur vier Wochen exzessivem Trinken war er in Gefahr, in die Abhängigkeit zu rutschen. So macht dieses Experiment wieder einmal deutlich: Alkohol ist zwar eine gängige und akzeptierte Alltagsdroge – aber die Risiken sind enorm.
Zwar ist laut aktuellen Studien umstritten, ob hoher Alkoholkonsum die Gehirnzellen tatsächlich über kurz oder lang absterben lässt. Auch die Frage, ob nach nur vier Wochen bereits die Leber Schaden genommen hat, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Doch jahrelanges Trinken schädigt erwiesenermaßen auf Dauer Speiseröhre, den Magen-Darm-Trakt, die Blase und die Leber. Ganz abgesehen davon, dass Alkoholismus nicht nur gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit, sondern auch auf das Sozialleben der Abhängigen hat.
Zwar ist laut aktuellen Studien umstritten, ob hoher Alkoholkonsum die Gehirnzellen tatsächlich über kurz oder lang absterben lässt. Auch die Frage, ob nach nur vier Wochen bereits die Leber Schaden genommen hat, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Doch jahrelanges Trinken schädigt erwiesenermaßen auf Dauer Speiseröhre, den Magen-Darm-Trakt, die Blase und die Leber. Ganz abgesehen davon, dass Alkoholismus nicht nur gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit, sondern auch auf das Sozialleben der Abhängigen hat.
Die Sucht beginnt schleichend
Unter den 18- bis 64-jährigen Deutschen sind 1,3 Millionen alkoholabhängig, weitere zwei Millionen konsumieren Bier, Wein und Schnaps in gesundheitsschädlicher Höhe. Experten schätzen, dass insgesamt zehn Millionen Deutsche durch Alkohol gefährdet sind. Wirklich abstinent leben dagegen nur fünf Prozent der Erwachsenen. Die Mehrzahl der Deutschen trinkt mäßig. Kein Wunder, dass Alkoholkonsum als traditionsreiches Vergnügen interpretiert wird. Zahlreiche Alltagsweisheiten, aber auch einige Studien untermauern diesen Standpunkt. Suchtforscher Thorsten Kienast sieht vor allem ein Problem: „Die Menschen sind sich nicht im Klaren darüber, ab wann sie eine Abhängigkeit entwickeln, denn Alkoholsucht beginnt schleichend.“
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